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Der Ort Berkenthin |
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Das Wappen |
von Berkenthin |
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Berkenthin liegt am Elbe-Lübeck-Kanal : die Berkenthiner Brücke und Schleuse (Copyright : s.u.) |
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Blick auf die Kirche von Berkenthin um ca.1850 -1870, mit Stecknitzprahm (vor 1896 floß die Stecknitz anstatt des Elbe-Lübeck-Kanals durch den Ort) |
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Berkenthin damals und heute |
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Berkenthin ist ländlicher Zentralort im Kreis Herzogtum Lauenburg mit aktuell knapp 2.000 Einwohnern. Unser Ort liegt direkt am Elbe-Lübeck-Kanal rund 12 km westlich der Kreisstadt Ratzeburg und ca. 15 km südlich von Lübeck. Zur Eulenspiegelstadt Mölln sind es 20 km, nach Hamburg 50 km. Auch wenn Sie es nicht für möglich halten: bei der Familie des Tieraztes Fey können Sie eine Kamel- und Eselsherde bestaunen. Oder sie fahren nach Fredenburg (14 km) und schauen sich im Wildgehege Wildschweine und Wisente an.
Berkenthin ist gleichzeitig Sitz des Amtes Berkenthin und kommunale Dienstleistungsstelle der umliegenden weiteren 10 Gemeinden. Eine Grund- und Hauptschule ist vor Ort. Ebenso ein Einkaufszentrum mit zwei Supermärkten, einer Apotheke und einer Tankstelle. Schon im Mittelalter führten bedeutende Verkehrswege durch Berkenthin. Im Verlauf der für den Salzhandel wichtigen Stecknitz befand sich hier wohl schon vor dem Baubeginn des Stecknitzkanals im Jahr 1391 eine Stauschleuse. Der Stecknitzkanal ist nach vorhandenen Aufzeichnungen die älteste “künstliche” Wasserstrasse Europas, die eine Wasserscheide überwindet. Der Scheitelpunkt ist heute wie damals bei Mölln. Er wurde in der Zeit zwischen 1391 und 1398 erbaut. Der eigentliche Kanal verband damals den Möllner See ca. 12 km mit der südlich gelegenen Delvenau. Die Stecknitzfahrt erstreckte sich über 90 km mit 15 Staustufen bzw. später Schleusen von der Trave bei Lübeck über die Stecknitz und Delvenau bis in die Elbe, um von dort die Salzstadt Lünbeburg zu erreichen. Durch das Salz, zur Konservierung von Fleisch und Fisch, erreichte Lübeck seine Vormachtstellung im Ostseehandel und wurde über Jahrhunderte Hauptstadt der Hanse. Ein markantes Wahrzeichen Berkenthins ist die frühgotische Kirche aus dem 13. Jahrhundert.
Sie war über viele Jahrhunderte Anlaufstation der “Stecknitzfahrer”, die in einer starken Schiffergilde zusammengeschlossen war. In den Dörfern, die am Kanal lagen, hatten sie ihr besonderes Kirchengestühl. Sie richteten ihre Fahrten zwischen Lauenburg und Lübeck so ein, daß sie zu den Sonn- und Feiertagen immer in einem Kirchdorf vor Anker gehen konnten, um den Gottesdienst nicht zu versäumen. Auf dem Friedhof hatten sie eigene Grabplätze und zahlten dafür jährlich an die Kirche. Die Kirche ist mit ihren mittelalterlichen Wandmalereien, dem spätbarocken Altar, der Figur der Maria Magdalena aus dem 15. Jhdt., dem Baumstammkreuz aus dem 14. Jhdt. und dem Taufengel von 1734 ein kunsthistorisches Kleinod. Die ältere Trasse der "via regia", der königlichen Heerstraße, verlief bis 1741 von Mölln über Behlendorf durch Berkenthin nach Lübeck. 1240 gestatteten die vier Brüder der Adelsfamilie von Parkentin (von dem sich der Name Berkenthin wohl ableitet) allen Kaufleuten die Freiheit, über den ihnen zustehenden Teil der Hamburger Straße zu ziehen, auch ihre Güter in Berkenthin über die Stecknitz setzen zu lassen. Hierdurch erlangte diese nach Hamburg führende Straße die Bedeutung eines Frachtweges.
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| Quelle : Der Text wurde weitgehend der folgenden Website entnommen : Website | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Quelle : Das Bild der Berkenthiner Schleuse stammt aus der Website von Rainer Peeck | |||||||||||||||||||||||||||||||||














